Natalie Portman wurde am 9. Juni 1981 in Jerusalem geboren. Ihre Eltern sind die jüdisch-amerikanische Shelley Stevens und der israelische Arzt Avner Hershlag. Sie ist Einzelkind und wuchs ihre ersten drei Jahre in Israel auf. Danach zogen die Eltern mit ihr nach Maryland in die USA, weil ihr Vater dort eine neue Anstellung gefunden hatte. Berufsbedingt musste die Familie öfter umziehen; so war Natalie Portman in Washington D.C., New Haven und New York ebenfalls eine Zeitlang heimisch.
Mit acht Jahren entschied sich Natalie, zukünftig als Vegetarierin zu leben. Mit elf Jahren wurde sie dann in einer Pizzeria entdeckt – so setzte sie sich gegen 2.000 Mitbewerberinnen beim Casting für die Rolle der Mathilda durch und hatte damit 1994 ihre erste Rolle in "Leon-der Profi". Die fließend englisch und hebräisch sprechende Natalie Portmann feierte ihren Durchbruch und war von da an in weiteren Nebenrollen zu sehen. "Mars Attacks" und Woody Allens "Alle sagen – I love you" wurden ihre Paraderollen. Für letztere wurde sie sogar für den Young Star Award nominiert. Die Rolle im "Der Pferdeflüsterer" sagte sie 1997 ab, weil sie am Broadway "Das Tagebuch der Anne Frank" spielen wollte. Im Jahr 2000 wurde die Jungschauspielerin dann für den Golden Globe und den Young Artist Award nomiert, da sie in ihrer Rolle des Dramas "Überall, nur nicht hier" brillierte.
Ihre große Bekanntheit und den kommerziellen Durchbruch erlangte Natalie Portmann bei der Star Wars Trilogie, bei der sie als Padmé Amidala von 1999-2005 mitspielte. Die erfolgreiche Schauspielerin beendete trotz des riesigen Erfolgs die High School und absolvierte gleich darauf auch ein Psychologie-Studium an der Harvard Universität, das sie 2003 mit dem Bachelor beendete. Während des Studiums arbeitete sie wieder am Theater in dem Stück "Die Möwe", in dem auch Meryl Streep und Kevin Kline mitspielten. Zwei Jahre später spielte sie in "Hautnah" neben Größen wie Julia Roberst und Jude Law so überzeugend, dass sie für diese Rolle den Golden Globe gewann und beim Oskar 2005 eine Nominierung für die beste Nebendarstellerin erhielt. Für "V wie Vendetta" ließ sich Natalie Portman 2006 den Kopf kahl rasieren – weil die Rolle es so vorschrieb. Mittlerweile hat die Schauspielerin in 20 Filmen mitgespielt und ihr großes Talent immer wieder unter Beweis gestellt.